Gesundheit

Krankenhausversorgung in RLP: Was sich in unserer Region verändert – und was bleibt.

Als Landtagsabgeordneter im Wahlkreis der Verbandsgemeinden Kirner Land, Nahe-Glan und Rüdesheim habe ich mit großem Interesse die Veröffentlichungen der Landesregierung zur Krankenhausreform in Rheinland-Pfalz zur Kenntnis genommen. Für mich als örtlicher Abgeordneter war immer klar:

Was auch immer als Ergebnis der Krankenhausreform herauskommt – die Menschen auch in unserer Region müssen sich auf eine gute Krankenhausversorgung verlassen können!

Am Dienstag, dem 1. September 2026, veröffentlichte die Landesregierung ihre Antwort auf die Krankenhausreform des Bundes. Mit der Bekanntgabe bewilligter Leistungsgruppen für einzelne Häuser wird klar, wie man in Rheinland-Pfalz auch künftig gut versorgt ist. Auch in unserer Region verändert sich das Leistungsspektrum verschiedener Einrichtungen.

Mit der Umwandlung des Kirner Krankenhauses in eine so genannte „Regioklinik“ wird ermöglicht, dass das Haus auch künftig eine wichtige Rolle bei der Gesundheitsversorgung der Menschen spielt. Bei der Beurteilung, welche Leistungen dort künftig angeboten werden, spielt der regionale Bedarf eine entscheidende Rolle. Die Regioklinik wird Bindeglied zwischen stationärer, ambulanter und pflegerischer Versorgung. Das bedeutet, dass ihr Angebot im Kontext zu sehen ist mit Leistungen, die an anderen Standorten, wie z.B. in Meisenheim, Idar-Oberstein, Bad Kreuznach oder Simmern erbracht werden.


Übersicht über die Leistungsgruppen der Häuser in unserer Region

(Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit RLP: https://gesundheit.rlp.de/media/pages/storage/3581643b7e-1787752167/leistungsgruppen-und-regiokliniken.pdf)


Zu einer guten Gesundheitsversorgung gehört ein ganzes Netz an verschiedenen Angeboten, die miteinander kooperieren und gemeinsam dafür sorgen, dass Menschen in unterschiedlichsten Situationen auf schnelle und verlässliche Hilfe zählen können. Beispielsweise werden Menschen mit Schlaganfällen u.a. im Landeskrankenhaus in Meisenheim auf eine hochmoderne und verlässliche Versorgung zählen können – hier soll zukünftig auch eine „Stroke Unit“ angeboten werden.

Entscheidend ist für mich also nicht allein, welche Leistungen künftig in Kirn oder anderen Häusern angeboten werden, sondern wie das gesamte regionale Versorgungsnetz funktioniert. Genau dieses Zusammenspiel muss verlässlich funktionieren – und dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen.

In diesem Netzwerk verschiedener Angebote darf z.B. auch die Versorgung mit Arztpraxen oder die ausreichende Abdeckung durch Rettungsdienste nicht aus den Augen verloren werden.

In der Regioklinik in Kirn wird es definierte stationäre Leistungen, Qualitätsanforderungen und Vorgaben zur personellen und sachlichen Ausstattung geben. Auch Alltagsnotfälle wie Sportverletzungen oder Unfälle beim Heimwerken können damit künftig in Kirn behandelt werden. So, wie es auch die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz bezeichnet (SWR.de), werden in Regiokliniken Leistungen angeboten, die z.B. die Kapazitäten von Hausärzten übersteigen, also etwa Hitzschlag- oder Kreislaufprobleme.

Ich bin als Abgeordneter sehr froh, dass die kreuznacher diakonie als Träger des Hauses auch künftig der Einrichtung eine wichtige Rolle zukommen lässt. Nach den aktuellen Erkenntnissen werde ich auch mit der kreuznacher diakonie und dem Landeskrankenhaus in Kontakt treten, um die konkreten Auswirkungen auch aus Sicht der Krankenhausbetreiber einordnen zu können.

(KI-Hinweis: Das Beitragsbild wurde mithilfe von KI generiert)