Gesundheit

Zukunft der ärztlichen Versorgung in der Region gerade jetzt ein wichtiges Thema

Die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum ist ein wichtiges Zukunftsthema, das durch die Corona-Krise noch weiter in den Vordergrund drängt. „Die Landesregierung ist in diesem Bereich sehr aktiv, was etwa die Erhaltung des Krankenhauses in Kirn oder die Landarztquote angeht, aber es gibt weiterhin Fragen, die die Mitbürgerinnen und Mitbürger beschäftigen“, so der Landtagsabgeordnete Markus Stein (SPD).

Eine solche Frage ist die Zukunft der ärztlichen Bereitschaftsdienstzentrale in Kirn. Die Kassenärztliche Vereinigung wird diese zum 01. Juli 2020 schließen, und durch eine mobile Bereitschaftszentrale ersetzen, die Patienten versorgen soll, die aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht nach Idar-Oberstein fahren können.

Diese mobile Versorgung ist ein Modellprojekt, auch der telefonische Patientenservice, der Anrufer an geeignete Stellen leiten soll, ist in der Region noch nicht erprobt. Es sei unklar, wie dieser neue Service genau ablaufen soll, wie effektiv er ist, und ob ein Telefonservice das persönliche Erstgespräch mit einem Arzt sinnvoll ersetzen könne, so der Abgeordnete.

Markus Stein erhofft sich nähere Informationen über die neuen Maßnahmen. Dazu stehe er mit der KV in Kontakt. „Aus der Bevölkerung erreichen mich Fragen, auf die ich mir von der KV detaillierte Antworten erhoffe. Durch die Corona-Krise hat die KV sicherlich viel Arbeit – aber aus demselben Grund gewinnen auch die Fragen der Mitbürgerinnen und Mitbürger an Dringlichkeit“, sagt der Landtagsabgeordnete und verweist abschließend darauf, dass er nochmals bei der KV um die Beantwortung seines Schreibens vom 14. Februar bat.

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